Agile Arbeitsmethoden

Die Evolution der Arbeit

Agiles Arbeiten als Methode zur Erfolgssicherung

Alle sprechen vom agilen Arbeiten. Doch was verbirgt sich dahinter eigentlich? Und warum brauchen wir im Job zunehmend agile Arbeitsmethoden?

Kurz auf den Punkt gebracht: Es liegt an der sich rasant verändernden Arbeitswelt. Im Zeitalter der permanenten Disruption, also der radikalen Veränderung gewohnter Strukturen, werden traditionelle Geschäftsmodelle, Technologien, Produkte und Dienstleistungen in Frage gestellt und vielleicht sogar komplett vom Markt verdrängt. Für diesen Wandel ist man mit guten Ideen und innovativen Ansätzen am besten gewappnet. Denn sie können über die Entwicklung und den Erfolg von Unternehmen entscheiden.

Die ideale Methode, um Ideen zu kreieren, sind agile Prozesse. Damit können Arbeitgeber das ganze kreative Potenzial ihrer Mitarbeiter ausschöpfen, neue Talente entdecken und fördern. Man bewegt sich von rein technischen Vorgehensweisen weg und bezieht zusätzlich die sozialen Komponenten mit ein. Die analogen, tradierten Denk- und Arbeitsweisen werden von agilen, assoziativen, vernetzten Arbeits- und Denkweisen abgelöst.

Am Anfang der Produkt- und Ideenentwicklung. Beim Design Thinking ist das Ziel, bei allen Teilnehmern das maximale kreative Potenzial freizusetzen. Hierbei wird möglichst visuell gearbeitet und es herrschen keinerlei Einschränkungen. Viele Ideen werden entwickelt und wieder verworfen. Die späteren Nutzer stehen im Mittelpunkt, sie bekommen Lösungsansätze sehr früh präsentiert, damit man sie möglichst genau auf ihre Bedürfnisse anpassen kann.

Wenn ein Produkt oder Geschäftsmodell existiert. Mit Scrum plant man Prozesse nicht vom Anfang bis zum Ende, sondern schrittweise, iterativ, in kurzen Schleifen, die Sprints genannt werden. Ein Scrum-Master schafft optimale Arbeitsbedingungen und koordiniert die Aufgaben, während der Product Owner den geschäftlichen Erfolg überprüft und mit Auftraggebern und dem Team abstimmt.

Einzelne Arbeitsschritte visualisieren. Bei Kanban (japanisch für Signalkarte) geht man ebenfalls in kleinen Schritten vor. Sie werden auf einem Kanban Board festgehalten. Mit Zetteln verschafft man allen Teammitgliedern einen Überblick über offene Aufgaben, den aktuellen Stand der Arbeit oder mögliche Probleme. Kanban kreiert eine größtmögliche Transparenz und hilft, einen Flow zu erzeugen.

Wissen teilen, langfristige Beziehungen nutzen. Beim Working Out Loud steht die Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Es geht hier darum, durch Zusammenarbeit mit anderen zu lernen und Wissen zu teilen, Beziehungen aufzubauen und eigene Verhaltensweisen weiter zu entwickeln – offen, großzügig und vernetzt zu arbeiten.

Auch wir bei König + Neurath bedienen uns neuer Methoden, um in einem stets komplexer und wettbewerbsintensiver werdenden Markt weiterhin eine Vorreiterrolle einnehmen zu können. Vor allem in der Produktion haben wir in den letzten Jahren Prozesse optimiert – und auf Lean Management umgestellt. Dabei wird der Produktionsprozess vom Ende gedacht und geschieht in einer strengen Reihenfolge sowie einem konstanten Produktionsrhythmus, selbstverständlich digital unterstützt. Auch die Kommunikationsprozesse sind anders als früher: Agile Shopfloors sorgen dafür, dass Informationen transparent, zeitnah und im gesamten Team ausgetauscht werden. So können wichtige Entscheidungen zügiger getroffen und die Mitarbeiter ins Boot geholt werden.

„Die Menschen“, so Dirk Fischer, der als Vorstand die Bereiche Technik, Produktion und Einkauf verantwortet, „sind das Wichtigste, was wir haben. Effizientes Wachstum führt im Wesentlichen darüber, das Potenzial der Mitarbeiter sinnvoll zu nutzen.“

Die Menschen sind das Wichtigste, was wir haben.

Dirk Fischer, Vorstand Technik

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