Abstand halten

Durchhalten in der Covid-19-Zeit

Diese Tipps können helfen!

Wie viel Distanz verträgt die eigene Gesundheit?

Es gibt sie tatsächlich, die positiven News in der Corona-Zeit: Neben einer geringeren Lärmbelastung und sauberer Luft durch weniger Verkehr wächst der gesellschaftliche Zusammenhalt, die Menschen in Deutschland kümmern sich mehr umeinander. Dennoch: Die meisten von uns warten sehnlichst auf weitere Lockerungen und ein Ende des Social Distancing. Viele persönliche und wirtschaftliche Konsequenzen aus der Zeit der Isolation werden sich erst in Wochen oder Monaten zeigen. Umso wichtiger ist es, auch jetzt schon Tag für Tag gegen den Stress und Frust anzugehen, die in der Phase des Kontaktverbots wahrscheinlich bei uns allen hin und wieder auftauchen.

Bewegung, Entspannung, gute Routinen

Das A und O sowohl für Kinder als auch für uns Erwachsene ist regelmäßige Bewegung und Sport. Dabei wird Stress besonders effizient abgebaut und ein besseres Körpergefühl stellt sich ein. Mindestens fünfmal pro Woche 30 Minuten aktiv zu sein, ist ein gutes Ziel. Hierbei reicht übrigens schon ein Spaziergang. Mit intensiver und moderater Bewegung wird auch der Schlaf wieder erholsamer. Eine weitere Möglichkeit, das Nervensystem auszugleichen, sind bewusste Entspannungsphasen. Im Internet finden sich verschiedenste Meditationsanleitungen oder Achtsamkeitstrainings. Viele Studien bestätigen die unübertroffene Wirksamkeit von Meditation bei der Senkung von Stresshormonen oder der Herz- und Atemfrequenz sowie zur Steigerung der Stabilität des Nervensystems oder Verbesserung der Gehirnleistung.

3 Tipps für einen gesunden Alltag

  • ausreichend Bewegung und Sport
  • bewusste Entspannungsphasen und Meditation
  • gesunde Routinen

Viele erfolgreiche Menschen eint zudem eine gesunde Routine. Sie umfasst einen regelmäßigen Schlafrhythmus, regelmäßige ausgewogene Mahlzeiten und einen achtsamen Start in den Tag. Die Nähe mit den Liebsten bewusst zu pflegen – sei es direkt beim gemeinsamen Essen und Spielen oder über die sozialen Medien – ist ebenfalls wichtig für das Durchhaltevermögen in diesen Zeiten – aber auch eine medienfreie Zeit am Abend, um einmal richtig abzuschalten.

Nähe erzeugen bei räumlicher Distanz, geht das?

Jetzt, wo wir uns anderen Menschen aus der Distanz nähern, kommt der Kraft der Worte eine besondere Bedeutung zu. Sie beginnt mit einer kleinen Einheit an Selbstbeobachtung: Schenke ich meinem Gegenüber meine volle Aufmerksamkeit? Mit welchen Fragen, die über Small Talk hinausgehen, kann ich Anteilnahme vermitteln? Wie signalisiert meine Körperhaltung Offenheit? Finde ich Gemeinsamkeiten im Gespräch?

Wenn die Kontaktsperren nun Schritt für Schritt aufgehoben werden und wir wieder häufiger mit Kolleginnen und Kollegen zusammen kommen, lassen sich diese Qualitäten wunderbar üben. Auch über 1,5 Meter Distanz hinweg oder durch eine Glasscheibe, die Hygieneschutz gewährleistet!

Verwendete Quellen:

International Journal of Psychophysiology 71 (2009)

„Was Massenquarantäne mit uns macht“ unter https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/isolation-coronavirus-social-distancing-folgen

„Tiefe Verbundenheit herstellen“ unter http://roadheart.com/tiefe-verbundenheit/

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